Ein vollständiges, kräftiges und gesundes Gebiss ist die Grundvoraussetzung einer artgerechten Ernährung und daher für Hunde jeden Alters unabdingbar. Folglich sollte das Zähneputzen bei Hunden bereits frühzeitig, idealerweise ab einem Alter von wenigen Monaten, zu einem liebevollen Ritual mit viel Körperkontakt ausgebaut werden. Dem Hundehalter steht heutzutage ein reichhaltiges Angebot spezieller Zahnpflegeartikel, welche genauestens auf die Bedürfnisse seines Schützlings abgestimmt sind, zur Verfügung. Mithilfe einer Hundezahnbürste, die sich durch einen besonders kleinen Kopf und weiche Borsten auszeichnet, sowie einer essbaren, eigens auf den Geschmackssinn von Hunden abgestimmten Zahncreme, werden die Zähne in kreisenden Bewegungen vorsichtig von Nahrungsresten und Zahnbelägen befreit. Diese Zahnbürsten sind auch in einer auf den Finger zu steckenden Version erhältlich. Sie gestatten dem Besitzer ein besonders schonendes Zähneputzen bei seinem Hund.
Zähneputzen beim Hund

Der KONG Dental Stick hilft dem Hund die Zähne sauber zu halten, ohne zu putzen

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Die für uns Menschen entwickelten Zahncremes sind ungeeignet, da der scharfe Pfefferminzgeschmack und die ätherischen Öle beim Hund mit seinem intensiv entwickelten Geschmackssinn schmerzhafte Reaktionen auslösen würden. Zudem kann das Verschlucken der in relativ hoher Konzentration enthaltenen Fluoride zu Vergiftungserscheinungen führen. Die anfänglich zwar unschön doch harmlos anmutenden gelbbräunlichen Beläge führen innerhalb mehrerer Monate bis Jahre zu hartnäckigem Zahnstein, Zahnfleischbluten sowie zu einem äußerst unangenehmen Geruch. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass aufkeimende Karies nicht nur einzelne Zähne zerstört, sondern die Bakterien über den Blutkreislauf in einzelne Organe gelangen und diese nachhaltig schädigen. Im schlimmsten Falle drohen Zahnfleischschwund oder Zahnverlust und damit, will man dem Tier Unterernährung und unerträgliche Schmerzen ersparen, das Einschläfern durch den Tierarzt.
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Das Zähneputzen beim Hund stellt für Mensch und Tier eine Geduldsprobe dar. Es erfordert ein Höchstmaß an Geduld, Ausdauer und Fingerfertigkeit. Wenngleich die Zahnhygiene täglich erfolgen sollte, genießt doch die spielerische Komponente höchste Priorität, da nur so ein dauerhafter Erfolg gewährleistet wird. Eine regelmäßige Zahnhygiene bietet darüber hinaus die Gelegenheit, die besonders empfindliche Schnauze sowie die Mundhöhle auf mögliche Verletzungen oder kleine Fremdkörper zu überprüfen. Speziell auf die Bedürfnisse von Hunden ausgerichtetes Dentalspielzeug stärkt die Kiefermuskulatur, massiert das Zahnfleisch und poliert die Zähne. Denselben Zweck verfolgen auch die in zahlreichen Ausführungen erhältlichen Knabbersticks und Kauknochen. So gewiss diese Produkte die Zahnpflege unterstützen können, sollten sie als Alternative zum Zähneputzen ausschließlich bei Hunden, welche sich derartigen Erziehungsversuchen gegenüber gänzlich resistent verhalten, betrachtet werden. In Anbetracht der Tatsache, dass eine Zahnbehandlung für den Hund aufgrund der häufig damit verbundenen Vollnarkose eine nicht unerhebliche physische und auch psychische Belastung bedeutet, machen sich die Anstrengungen um eine gute Mundhygiene bald auf vielfältige Weise bezahlt.



